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<pre>Was in Bremen aufgefallen ist: Die Stuttgarter Mannschaft scheint aufgewacht zu sein — sie wehrt sich wieder, tut dem Gegner auch mal weh und lässt den Niedergang nicht emotionslos über sich ergehen.  <p> Tatsächlich gehörten die Niedersachsen zuletzt zu den absoluten RB-Lieblingsgegnern. So hat Leipzig die vergangenen acht Spiele gegen die Wölfe nicht verloren. Einzig gegen den FC Augsburg weist man aktuell eine noch längere Erfolgsserie auf (neun Spiele).  <p>  Zuvor erwartet den Coach der Hanseaten jedoch erst einmal die knifflige Aufgabe, die Abgänge von Schlüsselspielern wie Prödl, di Santo oder Davie Selke zu kompensieren und gleichzeitig eine neue schlagkräftige Truppe zu formen. Dumm nur, dass sich die sommerliche Suche nach Ersatz mühsamer als erwartet gestaltete. <p> Dabei lief zunächst alles für Hoffenheim. In der 18. Minute brachte Nadiem Amiri die Kraichgauer mit 1:0 in Führung. Der Treffer war ein Meisterstück aus der Abteilung Konterattacke. Vom eigenen Strafraum lief der Ball über vier Stationen, bis Amiri ihn nur noch ins leere Tor schieben musste. <p>  Nach zwei Pleiten in Folge gegen den VfL Wolfsburg (0:1) und die Bayern (1:6) folgten Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen sowie ein 0:3 gegen die TSG Hoffenheim.  </pre>


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<pre>Damit haben beide nach ihren jeweils ersten Saisonniederlagen zumindest wieder anschreiben können. Doch vor allem die Wolfsburger waren mit der Nullnummer nicht zufrieden. Kein Wunder, denn der VfL hatte genug Einschussmöglichkeiten.  <p> In der neuen Saison, für eigentlich Besserung gelobt wurde, geht es für die Wolfsburger genauso weiter, wie die letzte geendet hatte: Mit Niederlagen und dürftigen Leistungen.  <p>  Vor allem die 2:3-Niederlage im Revierderby gegen Dortmund war überaus schmerzhaft. Allerdings hat Breitenreiter zwei Wochen Zeit, um seine Mannschaft auf den Knaller gegen die Bayern vorzubereiten. Ein Sieg wäre dennoch eine faustdicke Überraschung. <p> Um bei einer Spitzenmannschaft zu bestehen, hätte es am vergangenen Wochenende ganz einfach deutlich mehr defensives Geschick gebraucht. <p>  Seit jenem 1:0 in Düsseldorf hielt sich das Team nur mehr mit zwei daheim eingespielten Punkten über Wasser, derweil die eingeschobene Dienstreise nach Leipzig mit 1:4 danebenging.  </pre> 


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<pre> Thomas Müller ergänzte: „Köln hat sich nur aufs Verteidigen beschränkt. Nach dem 1:0 hat man gemerkt, dass wir nicht mehr die ganz großen Energiereserven haben.“  <p> Die deutliche Favoritenrolle wird zudem durch den Umstand gestützt, dass der Gast mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen hat; innerhalb kürzester Zeit handelten sich mit Kampl, Mehmedi und Volland gleich drei Leverkusener mehr oder weniger schwerwiegende Verletzungen ein.  <p>  Kurz nach der Halbzeit erhöhte Robert Lewandowski per Elfmeter auf 3:0. Dieser resultierte aus einem Videobeweis, nachdem Charles Aranguiz den Polen im Strafraum umriss. Die Werkself hatte zwar in der gesamten Partie immer wieder gute Einschussmöglichkeiten, der Mannschaft von Heiko Herrlich gelang mit dem 1:3 in der 65. Minute durch Admir Mehmedi nur mehr Ergebniskosmetik. <p>  Bei dem auf Schalke liegengelassenen Big-Point fing sich Hoffenheim bereits die dritte Niederlage seit dem Jahreswechsel ein. Mit weiterhin 31 Zählern bringen die Kraichgauer nun nur noch einen Vorsprung von drei Pünktchen in das Derby gegen den Sport-Club mit. <p>  Besonders Topstürmer Pierre-Emerick Aubameyang präsentierte sich am Sonntag einmal mehr in Hochform. Mit seinem Doppelpack markierte er bereits die Saisontreffer 16 und 17. Damit hat der Gabuner schon jetzt genauso viele Treffer auf dem Konto wie in der gesamten Vorsaison.  </pre>


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<pre> Dass der Mannschaft von Friedhelm Funkel ein solcher Erfolg erneut gelingt, davon gehen die Wettanbieter nicht aus, wie Wettquoten von über 5,00 zeigen.  <p> Hatten die Rheinhessen rund um die Winterpause reihenweise große Kaliber untergebuttert, erwies sich die Truppe von Martin Schmidt zuletzt selbst für Eintracht Frankfurt als zu schwach; ebenso kamen auch gegen den HSV und Darmstadt lediglich äußert mühevolle Unentschieden herum.   <p> Die BL-Heimbilanz spricht für den VfB: 32 Spiele, 18 Siege, 9 Remis, 5 Niederlagen. <p>  Da der HSV in den zurückliegenden vier Jahren noch nicht einmal einen Treffer in Bremen zustande brachte, gab es für die Rothosen in den jüngsten Nord-Derbys nie etwas zu holen — seit dem letzten Auswärtssieg im Februar 2007 kam in acht weiteren Versuchen lediglich ein Remis herum.  <p> Das Selbstvertrauen dürfte darüber hinaus auch von den mittlerweile augenscheinlichen spielerischen Fortschritten profitieren; wird von der Nullnummer im Volkspark einmal abgesehen, war die Handschrift von Martin Schmidt zuletzt immer besser zu erkennen.  </pre>


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<pre> Das hat auch Nagelsmann nicht gefallen. Er sprach von einem „lauen Sommerkick“ und davon, „dass wir viele Fehler gemacht haben und nachlässig waren“. Gegen Hannover erwarte er deshalb mehr Konzentration.  <p> Nicht zuletzt aufgrund des deutlichen 3:1-Hinspielerfolges der Leipziger gehen wir dâ€™accord und tippen auf „Auswärtssieg“!  <p>  Schon vor dem Auftritt bei der TSG war der Angriff der Stuttgarter eine einzige Baustelle. Von 158 Flanken führte nur eine zu einem Tor, nur jeder 1Torschuss landete auch im Netz. Mit erst 13 Treffern hat der VfB die drittwenigsten aller 18 Bundesliga-Teams. <p>  Alleine gegen Augsburg brachte Köln nicht weniger als 22 Schüsse auf den gegnerischen Kasten — so viele, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Dennoch fand kein einziger Ball den Weg ins Tor. Noch nicht mal jener, den Anthony Modeste in der 58. Minute vom Elfmeterpunkt aus zu versenkten versuchte.  <p> Hatte die Vereinsführung den Klub bereits in den ersten Wochen der Spielzeit mit erstaunlich ruhiger Hand durch den völlig verkorksten Saisonstart manövriert, wurde der Glaube an den Wert von kontinuierlicher Arbeit nun auch durch die Rückschläge gegen Leipzig, Salzburg und Leverkusen nicht erschüttert.  </pre>


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